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Mehrsprachige Unternehmensvideos: Wann sich Untertitel oder eine zweite Sprachversion lohnen

  • 11. Aug.
  • 2 Min. Lesezeit

Wer international Kunden, Partner oder Mitarbeitende hat, stößt bei einem rein deutschen Video schnell an eine Grenze: Ein großer Teil der Zielgruppe versteht die Botschaft entweder gar nicht oder nur mit Mühe. Die Lösung muss dabei nicht gleich eine komplette Neuproduktion sein - oft reicht eine durchdachte Sprachversion des bereits vorhandenen Films.




Untertitel vs. zweite Sprachversion: Der Unterschied

Untertitel sind die schnellste und günstigste Lösung: Der bestehende Film bleibt unverändert, es kommt lediglich eine zusätzliche Textspur hinzu. Das funktioniert besonders gut für Social Media, wo ohnehin viele Videos ohne Ton angesehen werden, und lässt sich in der Regel innerhalb weniger Tage umsetzen.


Eine zweite Sprachversion geht weiter: Hier wird entweder neu synchronisiert oder der Off-Text komplett neu eingesprochen, teils sogar mit angepassten Texteinblendungen im Bild. Das wirkt deutlich professioneller und persönlicher, bedeutet aber auch entsprechend mehr Aufwand in Postproduktion und Sprecherbuchung.



Wann sich der Mehraufwand einer zweiten Sprachversion lohnt

Für kurze Social-Media-Clips oder interne Updates reichen Untertitel in den meisten Fällen völlig aus. Bei zentralen Aushängeschildern wie dem Imagefilm auf der Startseite oder Material für internationale Messeauftritte lohnt sich dagegen oft die vollständige Sprachversion, weil hier der erste Eindruck bei einer wichtigen Zielgruppe zählt.


Ein guter Richtwert: Je häufiger ein Video eingesetzt wird und je wichtiger die jeweilige Sprachregion für das Geschäft ist, desto eher rechtfertigt sich der Mehraufwand einer vollwertigen Sprachversion gegenüber einfachen Untertiteln.

Was technisch und organisatorisch dazugehört

Damit eine spätere Übersetzung überhaupt reibungslos möglich ist, sollte bereits beim Dreh sauber getrennt aufgenommen werden: Original-O-Ton, Musik und eventuelle Texteinblendungen getrennt als Ebenen, statt fest ineinander verschmolzen.


So lässt sich später einzelnes austauschen, ohne den gesamten Film neu schneiden zu müssen. Bei Texteinblendungen im Bild selbst lohnt sich zudem, diese von Anfang an als separate Ebene anzulegen statt fest ins Video einzubrennen - das spart bei jeder weiteren Sprachversion erheblichen Aufwand.


Für Unternehmen mit internationalen Standorten oder Kunden: Lohnt sich häufig ein zweistufiges Vorgehen: Untertitel für alle Sprachen, die überhaupt relevant sind, und eine vollwertige Sprachversion nur für die ein bis zwei wichtigsten Kernmärkte.



Ihr habt internationale Kunden und wisst nicht, ob Untertitel reichen oder mehr nötig ist?

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